Havel metal foam

Referenz

Forschung & Entwicklung

Stand:

Die Ingenieure der Havel metal foam entwickeln vielseitige Musterbauten für Branchen, die Aluminiumschaum als neues Material für spezielle Anwendungen einsetzen möchten. Sie testen neue Legierungen der Decklagen, probieren diverse Mischungen des Vormaterials und entwickeln innovative Herstellungs- und Weiterverarbeitungsverfahren.

Was leistet die Forschung & Entwicklung bei Havel metal foam?

Forschung & Entwicklung ist einer von fünf Leistungsbereichen der Havel metal foam – neben FEM-Berechnungen, Produktlösungen, Serienproduktion und Weiterverarbeitung. Im Zentrum stehen vielseitige Musterbauten für Branchen, die Aluminiumschaum als neues Material für spezielle Anwendungen einsetzen möchten: Ein Interessent muss den Werkstoff also nicht abstrakt bewerten, sondern erhält einen anwendungsbezogenen Musterbau. Drei Arbeitsfelder treiben die Werkstoff- und Verfahrensentwicklung voran.

  • Neue Legierungen der Decklagen testen
  • Diverse Mischungen des Vormaterials erproben
  • Innovative Herstellungs- und Weiterverarbeitungsverfahren entwickeln

Mit welchen Partnern prüft und testet Havel metal foam?

Als Partner für Materialprüfungen und Tests stehen der Havel metal foam vier Institutionen zur Seite: das Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU, die Technische Hochschule Brandenburg, die MPA Dresden und das Beschussamt Mellrichstadt. Dieselben Partner nennt Havel metal foam auch im Kontext der Qualitätssicherung der Serienproduktion – Entwicklung und Prüfung stützen sich damit auf externe, unabhängige Prüfinstitutionen.

  • Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU
  • Technische Hochschule Brandenburg
  • MPA Dresden
  • Beschussamt Mellrichstadt

Woran misst sich neu entwickelter Aluminiumschaum?

Ein Musterbau ist ein anwendungsbezogenes Testbauteil, an dem ein Interessent den Werkstoff direkt in seiner Anwendung bewerten kann – statt abstrakt am Datenblatt. Der Maßstab ist der Vergleich mit den etablierten Alternativen: Aluminiumschaum tritt als Alternative zu Faserverbundwerkstoffen (CFK, GFK), reinem Aluminium und Stahl an. Die Kennzahlen dafür sind messbar: massives Aluminium hat eine Dichte von 2,7 g/cm³, Aluminiumschaum erreicht ca. 0,5 g/cm³ – bei Temperaturbeständigkeit bis 500 °C je nach Legierung und vollständiger Recycelbarkeit, da keine Adhäsive eingesetzt werden.

Welche Entwicklungsprojekte belegen die F&E-Arbeit?

Ein Beispiel ist das Batteriegehäuse für Elektrofahrzeuge: eine zukunftsweisende Eigenentwicklung der Havel metal foam, komplett aus Aluminiumschaum-Sandwiches. Im Projekt EVERSAFE wurde dafür der Unterboden-Aufprall untersucht – ein Fahrzeug mit 943 kg Gewicht überfuhr bei 40 km/h ein halbrundes Hindernis, dessen höchster Punkt über dem tiefsten Punkt des Batteriegehäuses lag. Für die mechanische Charakterisierung von Aluminiumschaum kommt unter anderem der Kompressionstest nach DIN 50134 zum Einsatz.

Quellen beschreiben den EVERSAFE-Versuchsaufbau; Prüfergebnisse und Berichte stellt Havel metal foam auf Anfrage bereit.

Bietet Havel metal foam FEM-Berechnungen an?

Ja. FEM-Berechnungen zählen zu den fünf ausgewiesenen Leistungen der Havel metal foam – neben Forschung & Entwicklung, Produktlösungen, Serienproduktion und Weiterverarbeitung. Zum genauen Umfang der FEM-Leistungen (etwa eingesetzte Software, Simulationsarten oder Berechnungsumfang) macht das verfügbare Material keine näheren Angaben; konkrete Anforderungen klärt das Fachteam direkt in der Anfrage.

Häufige Fragen

Kann ich einen Musterbau für meine Anwendung erhalten?

Die Ingenieure der Havel metal foam entwickeln vielseitige Musterbauten für Branchen, die Aluminiumschaum als neues Material für spezielle Anwendungen einsetzen möchten.

Wer prüft die Werkstoffe unabhängig?

Als Partner für Materialprüfungen und Tests stehen Fraunhofer IWU, Technische Hochschule Brandenburg, MPA Dresden und Beschussamt Mellrichstadt zur Seite.