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Aluminiumschaum im Schiffbau

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Im Schiffbau können Luken, Türen, Spanten und Schiffsruder mit Aluminiumschaum hergestellt werden. Der Schaum nimmt kaum Wasser auf und kann aus seewasserbeständigen Legierungen gefertigt werden. Wird das Schiff selbst aus Metallschaum-Sandwiches gebaut, wie es in Finnland bereits praktiziert wird, kann durch die Gewichtsreduktion des Gerüsts bei gleichem Energieverbrauch mehr transportiert und der Tiefgang verringert werden – bei einer Gewichtsersparnis von 20 – 30 %.

Warum lohnt sich Aluminiumschaum im Schiffbau?

Aluminiumschaum bringt im Schiffbau eine Gewichtsersparnis von 20 – 30 %. Das wirkt doppelt: Der Tiefgang sinkt, und bei gleichem Energieverbrauch ist mehr Zuladung möglich. Dazu kommen Schwingungsdämpfung – etwa in der Getriebestruktur – und ein reduzierter Fertigungsaufwand, weil Konstruktionen aus weniger Einzelteilen bestehen. Der Schaum nimmt kaum Wasser auf und kann aus seewasserbeständigen Legierungen gefertigt werden.

  • Gewichtsersparnis 20 % – 30 %
  • Geringerer Tiefgang
  • Schwingungsdämpfung (z. B. Getriebestruktur)
  • Reduktion des Fertigungsaufwandes (weniger Einzelteile)
  • Mehr Zuladung möglich

Welche Schiffsbauteile werden aus Aluminiumschaum gefertigt?

Die Anwendungsbereiche reichen von Strukturelementen des Schiffsrumpfs über den Innenausbau bis zu ausgeschäumten Profilen: Luken, Türen und Spanten ebenso wie Kabinen, Decken, Außen- und Innenwände, Fußbodenplatten, Schornsteine, Treppen-Elemente und Dekorationselemente. Auch das Ausschäumen von Rohrprofilen oder Segmenten sowie Strukturbauteile, z. B. im Maschinen- und Anlagenbau an Bord, gehören dazu.

  • Elemente des Schiffsrumpfs
  • Luken, Türen, Spanten
  • Kabinen, Decken, Außen- und Innenwände
  • Fußbodenplatten
  • Schornsteine
  • Ausschäumen von Rohrprofilen oder Segmenten
  • Dekorationselemente
  • Strukturbauteil (z. B. Maschinen- und Anlagenbau)
  • Treppen-Elemente

Wie verhält sich Aluminiumschaum im Seewasser-Einsatz?

Der Schaum nimmt kaum Wasser auf und kann aus seewasserbeständigen Legierungen gefertigt werden – zwei Eigenschaften, die den Werkstoff für den maritimen Einsatz qualifizieren. Auch das Schiffsruder zählt zu den Bauteilen, die mit Aluminiumschaum hergestellt werden können. Wird das Schiff selbst aus Metallschaum-Sandwiches gebaut, wie es in Finnland bereits praktiziert wird, verringert die Gewichtsreduktion des Gerüsts den Tiefgang bei gleichem Energieverbrauch.

Wie werden Aluminiumschaum-Sandwiches mit dem Stahlschiff verbunden?

Für die Integration in den Stahlschiffbau sind mehrere Fügetechniken dokumentiert: die Verbindung von SAS (Sandwich mit Stahl-Decklagen) und Stahl durch das MSG-Verfahren (Metall-Schutzgasschweißen), die Verbindung Aluminium–Aluminium durch das MSG-Verfahren sowie die Verbindung von Aluminium mit Stahl und von AAS (Sandwich mit Aluminium-Decklagen) mit Stahl durch sprengplattierte Schweißprofile.

SAS – Stahl
Verbindung durch MSG-Verfahren.
Al – Al
Verbindung durch MSG-Verfahren.
Al – Stahl / AAS – Stahl
Verbindung durch sprengplattierte Schweißprofile.

Häufige Fragen

Nimmt Aluminiumschaum im Schiffbau Wasser auf?

Der Schaum nimmt kaum Wasser auf und kann zusätzlich aus seewasserbeständigen Legierungen gefertigt werden.

Wie viel Gewicht spart Aluminiumschaum im Schiffbau?

Die Gewichtsersparnis liegt bei 20 % – 30 %. Das verringert den Tiefgang und ermöglicht bei gleichem Energieverbrauch mehr Zuladung.

Wurde schon ein Schiff aus Metallschaum-Sandwiches gebaut?

Ja – der Bau von Schiffen aus Metallschaum-Sandwiches wird in Finnland bereits praktiziert. Die Gewichtsreduktion des Gerüsts erlaubt dort mehr Transportkapazität und geringeren Tiefgang bei gleichem Energieverbrauch.